Fernheizwerk LINZ
4 x 17 MW Brenner von ELCO verbessern die Luftqualität in LINZ
Sanierung eines Fernheizkraftwerks
Gestiegene Anforderungen an die Luftqualität machten im österreichischen Linz die Sanierung des Fernheizkraftwerks Linz Mitte notwendig. In 2006 wurde hierzu ein 1989 erbauter Spitzenlastkessel erfolgreich von einer reinen Heizöl-Schwer-Feuerung auf eine Zweistofffeuerung mit Erdgas und Heizöl umgestellt. Modernste Brennertechnik von ELCO spielte dabei eine tragende Rolle.
Hohe Anforderungen an Schadstoffreduzierung und Brennersteuerung
Für den Hauptbrennstoff Erdgas forderte der Betreiber niedrigste Emissionen. Darüber hinaus sollten sich die Brenner sowohl im Verbund als auch einzeln steuern lassen. Schließlich sollte ein Wechsel zwischen dem Hauptbrennstoff Erdgas und Heizöl-Schwer ohne Unterbrechung des Brennerbetriebs möglich sein.
ELCO überzeugt mit einer Lösung nach Maß
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen wurde die Feuerung des Spitzenlastkessels durch vier schadstoffarme ELCO Duoblock-Zweistoffbrenner erneuert. Die Luftversorgung erfolgt über getrennte, drehzahlgesteuerte Gebläse. In Verbindung mit dem Feuerungsmanagement-System FMS werden dadurch ein Einzelbetrieb und ein Brennstoffwechsel ohne Unterbrechung des Betriebs möglich.
Objektdaten Fernheizkraftwerk Linz-Mitte
- Jahresstromerzeugung: 600 Mio. kWh
- Jahreswärmeerzeugung: 570 Mio. kWh
- Energieträger: Erdgas, Heizöl-Schwer, Biomasse
Technische Lösung von ELCO
- 4 schadstoffarme ELCO Zweistoffbrenner RPD 70 GS-EDU, Nennleistung je 17 MW
- Lastabhängige Drehzahlsteuerung der Gebläse zur Stromeinsparung
- „Fliegender“ Brennstoffwechsel ohne Unterbrechung des Brennerbetriebs mit elektronischem Feuerungsmanagement-System FMS5
- Große Leistungsmodulation der Feuerung durch hoch modulierende Brenner und Kaskadensteuerung über Leittechnik
- Dampfzerstäubung des schweren Heizöls mittels überhitztem Dampf




